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„Adieu, Muschelhaufen“,
schreibt
Theo Breuer in seinem Buch „Kiesel & Kastanie“, zählt die
Jahresschrift zu „den besten Literaturzeitschriften im deutschen
Sprachraum“ und meint „da muss [zum Abschied] ein wenig Wehmut erlaubt
sein“.
Deshalb
hier noch ein letztes Echo:
„Nun
ist der November fast vergangen, und – es fehlt etwas. So wie mir geht es
vermutlich einer Menge anderer Leser, die den Muschelhaufen jeweils mit
Spannung erwartet und geschätzt haben.“ Irmhild Oberthür (Kehl)
„Er
war Jahre lang Begleiter durch schlaflose Nächte. Meine Überraschungsgäste
holten den Muschelhaufen aus dem Regal zum Überbrücken der
Eingewöhnungsphase im fremden Bett […] ungläubig, dass es so etwas in der
heutigen Zeit noch gab.“ Friedhelm Hüter (Willich)
„Für
mich hat er einige Fenster aufgeschlossen, insbesondere zu Albert
Vigoleis Thelen.“ Rainer-Joachim Siegel (Leipzig)
„…wird
er künftig nicht mehr erscheinen, und dies stimmt mich traurig. Mit
großem Engagement, gutem Gespür und selbstlos mit sehr viel persönlichem
Engagement hast Du…“ Hans Büchel (Stuttgart)
„Sie
haben als Gründer, Herausgeber, Redakteur, Scout und Ermunterer ein
Ehrenamt im höchsten Sinn ausgeübt. Wie ermutigend!“ Guntram Vesper
(Göttingen)
„Herzlichen
Dank für viele wunderbare Muschelhaufen-Genüsse. Ohne Sie stünde ich
heute nicht dort, wo ich stehen darf.“ Sabine Prilop (Göttingen)
„Die
letzte Ausgabe ist inhaltlich und optisch wieder so niveauvoll und
lebendig, wie wir es seit Jahren von dieser Zeitschrift gewohnt sind. Der
Muschelhaufen ist Ihr Lebenswerk, das vielen in Erinnerung bleiben wird.“
Axel Kutsch (Bergheim)
„Dass
ich nicht schon viel früher Abonnent des Muschelhaufen geworden bin,
bedaure ich zutiefst. Traurig, dass ich nun „die letzte Ausgabe“ in
Händen halte.“ Eugen Gerritz (Krefeld)
„Der
Sprung in den diesjährigen Muschelhaufen ist doch recht eingetrübt; zu
sehr wurde Ihre Publikation zu einem festen Bestandteil unserer inneren
Welt, als dass jetzt nicht Melancholie aufkäme. Aber auch Dankbarkeit für
lange, nachwirkende Bereicherungen…“ Ruth und Gerhard Franke (Eltville)
„Hoch auf dem Berg der Worte
liegt des Weisen Stein.
Sisyphos schlummert am Orte.
Aus ist seine Pein.
Vergebens nie war Eriks Tun,
kann nun in Erinn'rung ruhn.
Und wir sinnen dankbar fort…“
Peter Koch (Osnabrück)
Aus
dem Zeitungsartikel „’Verrückter’ Literatur-Liebhaber“ zur
Abschieds-Matinee in der Städtischen Galerie im Park Viersen:
„Mehr als 70 überzeugte Muschelhaufen-Leser
nahmen an der Feier teil. …Laudator Herbert Sleegers: „Wenn Sie traurig
sind, dass es den Muschelhaufen nicht mehr gibt, greifen Sie in Ihr
Bücherregal und entdecken Sie alte Texte, von denen viele ganz modern
sind…“ Der Schriftsteller Guntram Vesper [an Erik Martin]: „Wir sind uns
leider nie persönlich begegnet, aber für mich zählen Sie zu den achtenswertesten
Persönlichkeiten der Literaturszene.“ RHEINISCHE POST v. 5.12.2007
„Ab
der 30. besitze ich alle Ausgaben. Neben Illustrationen, die mich
nachhaltig ansprachen, habe ich im Muschelhaufen Texte gefunden, die mich
begleiten, seit ich sie gelesen habe.“ Hedwig Goebels (Viersen)
„Zu
ihrer letzten Ausgabe kann ich nur sagen, dass sie wunderbar ist und
damit umso bedauerlicher, dass es dieses künstlerische Kleinod fortan
nicht mehr geben wird. Ich bin leider im Internet zu spät darauf
gestoßen.“ Heike Kunert (Berlin)
„Sehr
gut am Ende des Muschelhaufen platziert ist die Würdigung von
Hadayatullah Hübsch, die mit dem Titel „Wildblumen und Gartenpracht“ ein
gelungenes Bild des Sammelsuriums literarischer Blüten(-pracht)
entwirft…“ Heribert Schmalohr (Riedlingen)
„Alle
Beiträge sind lesenswert bzw. betrachtenswert und regen zur
Auseinandersetzung oder zum Nachdenken an. Es ist bedauerlich, dass es
keinen weiteren Muschelhaufen mehr geben wird.“ Paul Wietzorek. In: DER
NIEDERRHEIN. Nr. 2/2007
„Nachruf
auf den Muschelhaufen
Akrostichon-Sonett
Für
alle Lamellibranchiata*)
Und auch für Patella vulgata**)
Erwärmt sich so mancher Verzehrer.
Recht selten sind wahre Verehrer.
Es steht auch nicht eigentlich
besser,
Rückt ab man vom Blick auf die Esser.
Im Fall, dass die Muschel Symbol,
Kennt man den Verehrer sehr wohl:
Man braucht nur nach Dülken***)
zu sehen,
Auch wenn es recht schwer zu
verstehen:
Randvoll war der Haufen von Schätzen,
Tritt nun aber ab von den Plätzen,
In
denen noch blüht wahre Kunst.
Nie mehr! Alle Sehnsucht umsunst...*
Friedhelm Schmitz
(Mönchengladbach)
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* Muscheln
** Napfschnecke
(Meerestier)
*** Ortsteil von Viersen,
Niederrhein
„1998
und 1999, als an eine Buchveröffentlichung noch nicht zu denken war,
erhielt ich einige detaillierte, wohlwollend kritische Anmerkungen von
Erik Martin zu meinen Texten. Er setzte sich mit meinen Erzählungen
inhaltlich auseinander, begründete, weshalb dieser oder jener Text noch
nicht für eine Veröffentlichung reichte und ermutigte mich, ihm weiter
neue Texte zu schicken.“ Markus Orths. In: AM ERKER. Nr. 53/2007
„Die
Jahresschrift war einzigartig – so ohne Beispiel im beinharten
Literaturgeschäft, dass selbst die Wikipedia-Enzyklopädie ihr einen
Eintrag widmet. …über Jahrzehnte gelungen. Vielleicht lag dies nicht
zuletzt an der Zusammenstellung der Texte und Gedichte, vielleicht aber
überzeugte auch einfach nur deren Auswahl, die an einem hohen Qualitätsstandard
ausgerichtet war.“ Helga Seifert. In: RHEINISCHE POST v. 2. 2 2007
„Die
literarische Jahresschrift Muschelhaufen wird leider eingestellt, da ein
chronisches Augenleiden ihrem Herausgeber Erik Martin das Studium von
Manuskripten nur noch mit der Lupe erlaubt. Um so weitsichtiger sind die
Inhalte wie zum Beispiel…“ Ingeborg Harms. In: FRANKFURTER ALLGEMEINE
ZEITUNG v. 5. 2. 2007
„Aber
was wird aus den Künstlern? Und was wird aus den Lesern? Ich jedenfalls
werde eine sehr anregende und informative Schrift vermissen.“ Ali
Kuhlmann. In: KÖPFCHEN. Nr. 4/06 (Februar 2007)
„Eine
Abschiedsausgabe, die auf dem kleinen Markt der guten
Literaturzeitschriften bitter vermisst werden wird.“ Dieter Braeg. In:
STADTMAGAZIN MÖNCHENGLADBACH. Februar 2007
„Allein
schon der Umschlag! Ein herzliches Horrido voller Bewunderung für die
Harmonie von Form und Inhalt!“ Oss (Oskar) Kröher (Pirmasens)
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